
Der Vacutrimmer aus der Sicht einer Ärztin
Neue Power-Strategie gegen Cellulite
Sanfte Rundungen - an den richtigen Stellen - gelten als Symbole der Weiblichkeit. An den falschen Stellen werden sie zu Problemzonen. Das weibliche Gen-Programm sieht für unser Bindegewebe viel Elastizität vor. Es ist kreuzweise vernetzt, damit es die Gewichtszunahme bei einer Schwangerschaft ohne Schaden überstehen kann. Unser Fettgewebe an Gesäß und Oberschenkeln ist zudem als Energiereserve für die Stillzeit gedacht. Deshalb widersetzt es sich dort besonders hartnäckig allen Versuchen, Fett abzubauen. Was die Natur im Prinzip sehr clever eingerichtet hat, beschert uns allerdings ein unschönen Nebeneffekt: Sobald sich die Fettzellen auch nur etwas vergrößern, drücken sie von innen gegen die netzförmige Bindegewebeschicht - die typische Orangenhaut wird sichtbar.
Da hilft nur eins - Fettzellen verkleinern - Bindegewebe aufpeppen. Jetzt gibt es eine neue Methode, glatte Schenkel zu bekommen. Eine neue Form der Massage, die unter die Haut geht.
Durch regelmäßiges Training mit dem Vacu-Trimmer wird die Muskulatur kräftiger und damit steigt die Zahl der fettverbrennenden Zellkraftwerke (Mitochondrien).
Folge - lästige Fettpölsterchen können verheizt werden. Um das zu erreichen, sollten Sie 4-5 mal die Woche für rund 30 Minuten ins Schwitzen geraten, aber nicht übertreiben! Denn nur wenn das Herz nicht rast, also im sogenannten oberen Bereich trainiert, haben die Muskeln noch genügend Sauerstoff, um so Fett zu verbrennen.
Die optimale Herzfrequenz läßt sich folgendermaßen berechnen
220 minus Lebensalter multipliziert mit 0,6 (untere Plusfrequenz)
220 minus Lebensalter multipliziert mit 0,7 (obere Pulsfrequenz)
Während des Trainings sollte der Puls zwischen diesen beiden Werten liegen.
Das Stützgewebe des Menschen (Bindegewebe)
Bindegewebe hat einerseits die Funktion eines Stützgewebes. Wie ein feines Spinnengewebe legt es sich um jede einzelne Muskelfaser. Andererseits dient das Bindegewebe auch zum Transport: Sauerstoff und Nährstoffe, welche die Zellen für ihren Stoffwechsel brauchen, gelangen über feinste Blutgefäße ins Bindegewebe. Von dort werden die lebenswichtigen Flüssigkeiten zu den Zellen weitergeleitet. Umgekehrt werden auch Abfallstoffe des Zellstoffwechsels, wie zum Beispiel Kohlendioxid und Säuren wieder über das Bindegewebe entsorgt. Ist diese Durchstrecke etwa durch einen verlangsamten Stoffwechsel (zu wenig Bewegung) oder falsche Ernährung (zu viel tierisches Eiweiß) verschlackt, wird das Bindegewebe als Depot für die körpereigenen Abfallstoffe mißbraucht und übersäuert. Dagegen kann das regelmäßige Training mit Vacu-Trimmer helfen. Hierdurch soll die Durchblutung sanft angeregt werden und zusätzlich soll durch den Unterdruck Lymphe und angestaute Flüssigkeit aus dem Bindegewebe transportiert werden.
Ernährungstricks
Das Bindegewebe lebt in besonderer Weise von dem, was wir ihm über die Ernährung anbieten. Wer beispielsweise zu viel Fleisch und Milchprodukte, wie Käse oder Joghurt isst, übersäuert sein Bindegewebe. Denn je mehr Eiweiß ein Lebensmittel enthält, desto mehr Säure bildet es. Da der Körper selbst als Reaktionsprodukt der Verbrennungsvorgänge im Stoffwechsel ebenfalls Säuren produziert, neigt er im Grunde pausenlos zur Übersäuerung. Dieses führt zur Verschlackung und zum Elastizitätsverlust des Gewebes. Wer fit, schlank und in Form bleiben will, muss deshalb seinen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Eine ausgewogene Vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung und der bewußte Umgang mit "Säure-Spendern" wie Fleisch, Süßigkeiten und Kaffee helfen dabei.
Wichtig - Mindestens 2,5 bis 3 Liter stilles Mineralwasser oder Kräutertee pro Tag trinken.
Besonders wirkungsvoll sind Tees aus Brennessel- und Löwenzahnblättern. Die Flüssigkeit hilft, Schlackenstoffe aus dem Gewebe zu schwemmen und aktiviert das Bindegewebe. Ergebnis: die Haut wird wieder glatt und gefestigt.
Säurespender - Lebensmittel, die das Bindegewebe verschlacken
Weißmehlprodukte: z.B. Weißbrot, Kuchen, Quark, Käse, Joghurt, tierische Fette: z.B. Butter, Schmalz, tierisches Eiweiß in Form von Fleisch, Zucker, Bohnenkaffee, schwarzer Tee
Basenspender - Lebensmittel, die das Bindegewebe regenerieren
Vollkornprodukte: z.B. Vollkornbrot, Vollkornreis, frisches Gemüse: Kartoffeln, Pilze, frisches Obst, kalt gepresste Öle, z.B. Oliven- oder Sonnenblumenöl, Frischmilch, Buttermilch, Mineralwasser, Kräutertees
gez. Dr. med. M. Baranowski
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